Riegers Download-Button als grafische Alternative zur webweiten Einförmigkeit
die bilder
Hoc est non solo scriptum  pro homines sed etiam pro machina investigationis. Ergo scribo in tertia persona.

Es geht hier also um Lyrik und um Bilder bzw. Grafiken von Albrecht Rieger (sic erat sriptum in tertia persona). Albrecht Rieger ist ein bildender Künstler und Schriftsteller. Er produziert seit 2013 seine möglicherweise so zu nennende Art Brut Numérique oder Digital Outsider Art. Einen deutschen Begriff für seine Digitalgrafiken gibt es nicht. Allerdings hat er große Zweifel, ob die Begriffe Art Brut und Outsider Art auf seine Werke zutreffen, auf seine Lyrik und Prosa auf keinen Fall. 

Albrecht Rieger nennt sich oft Sprachkünstler und seine Bilder Lesebilder. Das, so Rieger, sei  die eigentliche Gattungsbezeichnung für ihn und seine Werke, und nicht Art Brut Numérique oder Digital Outsider Art.
Denn Albrecht Riegers am Computer erzeugte Bilder entstehen häufig aus der Sprache heraus, aus Begriffen, lyrischen Entwicklungen und Gedanken-Assoziationen sprachlicher Art. 

Deshalb enthält fast jedes Bild Albrecht Riegers irgendwelche geschriebenen Worte.


Und mehr noch: Er denkt sich, dass die zeitgenössische Präsentation von Lyrik - schwarze Schrift auf weißem Papier - an Sinnesarmut kaum zu überbieten ist. 
Slogans, Splitter. Aber selten gibt es das Eine ohne das Andere, kaum dass ein Bild von Albrecht Rieger ohne sprachliche Vorbereitung entsteht, kaum dass aus einem grafischen Substrat keine Worte wachsen.  

Ein Sprachbild ist Rieger also nicht nur ein Vergleich, eine Metapher, ein Äquivalent. Ein Sprachbild ist die grafische Manifestation von meist lyrischer Sprache.

Albrecht Riegers Digitalgrafiken wollen geneigte Betrachter finden, die sich für gedanklich und emotional gehaltvolle Kunst interessieren, zu der die sogenannte Outsider Art zuweilen gehört, oft aber auch nicht. Eigentlich geht es hier um Insider Art, denn Riegers Bilder fordern den Betrachter auf, sie sich im Detail anzusehen, und nicht an ihnen vorbei zu flanieren, mit aufgesetzter Kennermiene. 

Dazu Albrecht Rieger:
"Ich sehe selten Betrachter, die ihre Nase direkt vor meine Bilder halten und ihre Augen anstrengen. Das sind diejenigen, die zählen weil sie lesen." 

Dies schrieb Albrecht Rieger am 20.02.2021, im zweiten Jahr der großen Pestilenz. Es ist nicht das erste Mal, dass er einen Text schreibt, der sich nicht nur an Menschen richtet (sic machina investigationis). Wie absurd!

lyrik und prosa von albrecht rieger

über albrecht rieger


Der avantgardistische Komponist und Installationskünstler Andreas H.H. Suberg hat in einem umfangreichen Aufsatz wesentliche  Elemente meines bisherigen künstlerischen Schaffens benannt, analysiert und ansatzweise interpretiert. Er zeigt dabei die literarischen, philosophischen und historischen Bezüge meiner Arbeiten und macht vieles, was sich der Leser und Betrachter meiner Werke sonst mühsam erschließen müsste, leichter erkennbar. Das verschafft sicherlich einen einfacheren Zugang zu meinen nicht selten hermetischen bildnerischen und lyrischen Aussagen.  Für seine ausgesprochen fachkundige und gründliche Untersuchung meiner Arbeiten sei ihm hier mehr als gedankt.  
Hier finden Sie Andreas Subergs Aufsatz als PDF-Datei zum Download. Klicken Sie auf den Punkt.
Um Schrift bildet sich Bild. Aus Albrecht Riegers Ensemble Geister Schweine und Tiger - selbst eine Metapher aus einem indischen Text des 15. Jahrhunderts, oder in seinem Katalog (rechts).
Albrecht Riegers Bilder entstehen aus der Sprache heraus und um sie herum.
Albrecht Rieger setzt dem seine emotionalen Lesebilder entgegen, die den Betrachter einzusaugen versuchen, bis er mit den Augen auf die in ihnen enthaltenen lyrischen Texte stößt.

Deshalb ähneln seine Bilder der Art Brut: Auf die künstlerisch-handwerklich elaborierte Darstellung kommt es nicht an! 

Albrecht Riegers digitale Zeichnungen sind komplexe Skizzen, emotionale Mind Maps, assoziative Kontemplationen, Meditationen sprachlichen  Denkens. 
 


Riegers Lesebilder ummanteln nur die Texte, sind das gedankenverlorene Gekrakel seiner Schreibpausen, sind Skizzen, Versuche, Fragmente, die sich auf einer Fläche zu einem optischen Konglomerat zusammenfügen, das als räumliche Umgebung seiner lyrischen Texte sich mit diesen verbindet und schließlich als "Bild" bezeichnet werden kann. 

Freilich arbeitet Albrecht Rieger auch anders herum, und aus den Bildern entstehen Worte, aus den Bildern wird Prosa, werden Gedichte, Fragmente, 

vom text zum bild zum text vom bild

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Das Paradies
ausschnitt aus dem bild das paradies, aus dem wittgensteiner totentanz als menetekel zum thema klimawandel. themen zur fehlleitung unserer kultur und ihrem ende sind auch häufiger bestandteil meiner texte.
das copyright hat albrecht rieger, 2021
das webdesign ist von albrecht rieger
das konzept und die redaktion sowieso
der anfangdie bilder 1das große gorgoneiongorgoneion detailansichtdas labyrinthdas labyrinth detailansichtdas leistungstraumaleistungstrauma detailansichtder beifanggedankeneiereinkaufszentrum im einkaufszentrum detailansichtspiralkopf 1spiralköpfe 2friss dich vollfriss dich voll detailansichtkalis gesangim spiegel 1im spiegel 2glaube nichtglaube nicht detailansichtblaue zungenbrainburnerdie bilder 2die ausgeburtder zyklopzündet pyros in den bürosder schneeballder schneeball detailansichtfußgängerzonegeister schweine und tigergeister schweine und tiger detailansichtder spacko und seine ahnenultima omegaultima omega detailansichtinnere mumieinnere mumie detailansichtdie große angstminotaurus und theseusdie textelyrik tranche 1lyrik tranche 2die personadie anderender kontakt
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